Schlüsselwort-Archives: Alexa

05Feb/19
Amazon Echo-living room

LZ-Open: Starke Veränderungen des Handels und der Markenführung durch Alexa & Co

Intelligente Sprachassistenten sind dabei die Gesellschaft und damit auch Handel und Markenartikel-Industrie zu verändern. Darüber waren sich Topmanager von Nestlé, Otto, dm und Media-Markt-Saturn einig beim Branchenkongress LZ-Open.

Alexa, Google Assistant und Siri werden unseren Umgang mit Computern, die Interaktion mit Verbrauchern und auch das Einkaufen im Internet revolutionieren. Die durch Künstliche Intelligenz angetriebenen sprachgesteuerten Assistenten waren eins der großen Themen auf der Konferenz LZ-Open, dem Digitalisierungs-Summit der Lebensmittel Zeitung vergangene Woche in Berlin.

„Smart Assistants sind ein Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie Menschen mit Computern kommunizieren“, sagt Nestlé-Manager Mark Brodeur voraus. Er leitet für Nestlé das Digital Innovation Lab in San Francisco. Amazon Alexa läuft bereits auf über 100 Mio. Lautsprechern und anderen Amazon Echo Geräten weltweit.

„Voice wird das neue Interface“, zeigte sich auch Sonja Moosburger überzeugt, COO bei Next, der Innovationstochter von Media-Markt-Saturn. Für Händler und Marken gilt heute zu testen, „was wir in Zukunft damit machen können“.

Hintergründe zu Alexa & Co.

16Jan/19
Der Shopper im digitalen App-Solutismus

Der Shopper im digitalen App-Solutismus

Wie sieht das aktuelle Einkaufsklima in Deutschland aus, wie die Befindlichkeit des Shoppers? Wie gefährdet das Internet das stationäre Einkaufs-Paradies? Und wie sollte der POS orchestriert sein, um für die Shopper zukünftig attraktiv zu sein?

Diesen Fragen geht rheingold durch weltweite psychologische Marktforschung für Industrie und Handel nach. Unsere Forschung zeigt, dass Einkaufsklima und Kulturklima eng zusammenhängen und aktuell bei den Menschen in Deutschland eine Art psychologische Aufspaltung zu erleben ist: in Auenland und Grauenland. D.h. im Vergleich zur Welt draußen, die eher als bedrohendes Grauenland erlebt wird mit Terrorgefahr, Flüchtlingen, Globalisierung und Digitalisierung, Erdogan, Putin, Trump, gilt Deutschland eher als zu beschützendes Auenland, in dem sich gerne eingerichtet wird mit eigenen kleinen Projekten (DIY, Schrebergarten, Marmelade einkochen etc.) und in dem auch gerne eine Art Einkaufsparadies zelebriert wird, in dem alles zu jeder Zeit verfügbar ist und jeden Tag neue Inspirationen angeboten werden.

Parallel dazu zeigt sich eine digitale Verwachsung des Shoppers mit seinem Smartphone, d.h. das Smartphone gilt als unverzichtbares Zepter der Macht, durch das alles herstellbar und erreichbar ist: Verbindung zu Mitmenschen, Partnersuche, Zugriff auf alle Produkte der Welt, Spiegel der eigenen Persönlichkeit – wie ein modernes Taschenmesser, das für jede Situation eine Lösung bereitstellt.

In diesem Kontext hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Während in der analogen Welt, der Handel den Kunden noch zum König gemacht hat, ist in Zeiten des digitalen App-Solutismus der Kunde bereits König.

Der Umgang mit neuen Entwicklungen wie Alexa und Co zeigen jedoch auch die Ambivalenz, die die Menschen aktuell im Umgang mit der Digitalisierung erleben, denn einerseits sehnt sich der Shopper nach Rundum-Versorgung und totaler Kontrolle (‚Endlich eine Frau, die aufs Wort hört‘), andererseits treibt ihn die Furcht vor Entweltlichung, Unselbständigkeit und Hörigkeit um.

In Zukunft will der Kunde beides – sowohl den Online-Handel mit seiner effizienten, convenienten Einkaufslogistik als auch den stationären Handel als sinnliches Entdeckungsparadies und Begegnungsstätte.

Denn den Shopper treibt neben rationalen Motiven wie Convenience, Nähe, Preis, Sortiment und Frische ein ganzheitliches Stimmungsversprechen in den Laden. Die verschiedenen Händlermarken bieten jeweils eine spezifische Einkaufsverfassung an. Mal geht es mehr um eine Art ‚Schlau-raffenland‘, in dem der Einkäufer gierig aus dem Vollen schöpfen kann zu kleinen Preisen. Aktuell gehen die Shopper jedoch auch gerne auf sinnliche Entdeckungsreise, auf der sie sich durch Neuigkeiten glauben, immer weiter entwickeln zu können. Andere Händler werden mehr als Begegnungsstätte genutzt, in der der Shopper familiäre Vertrautheit erlebt durch umsorgenden Service, vertraute Marken und wohnliche Gestaltung. Häufig wird der Store jedoch auch wie eine Art Wahl-Fahrts-Ort gesehen, der Produkttestung und Weltverbesserung ermöglicht.

Der Handel gewinnt durch die Balance von Inspiration und Vertrautheit. Insbesondere die Sortimente mit hohem Erlebnis-Potential sollten weiter vorangetrieben werden. Bisher fristen jedoch viele wie z.B. die Feinkost eher noch ein Schatten-Dasein im LEH. Es sollte eine ganzheitliche Orchestrierung am POS inszeniert werden, siehe folgendes Beispiel „Feinkost als Fernkost“.

Auch Marken schaffen Inspiration und Vertrauen, werden jedoch aktuell von vielen Seiten angegriffen, nicht nur von den Handelsmarken sondern auch von den neuen Start-up- bzw. Mikromarken. Anders als die Marken und auch die Handelsmarken versprechen sie eine Art Generationenwechsel mit dem Gefühl, „Wir fangen neu an, kehren zum Eigentlichen zurück und beziehen euch ein, indem ihr Teil einer besonderen Bewegung werdet“. Dabei werden vielfach die Schwächen der Start-up-Marken bisher nur ansatzweise gesehen und genutzt, denn ihnen fehlen Konstanz und Geschichte, ihre Qualität wird als schwankend und unsicher erlebt, da eine Standardisierung fehlt und es fehlt ihnen an echter Marken-Markanz und einer kommunizierten Alltagsrelevanz. So z.B. sprechen die neuen Limonaden zwar alle eine ähnliche Designsprache, es fehlt jedoch eine echte Markenprofilierung, sie bleiben austauschbar.

Für den Handel ist dann das strategische Ziel die Erhöhung der Verfassungskompetenz, um sich in Zukunft gegen Alexa und Co. behaupten zu können. Entscheidend ist hierbei das stimmige Zusammenspiel aller Maßnahmen am POS, um das händlerspezifische Verfassungsversprechen herzustellen.

Für die Marken gilt es, sich gegen Handelsmarken und Mikromarken zu behaupten, ihre Schwächen zu nutzen und die Stärken einer Markenprofilierung zu kommunizieren: Marke steht für konstante Qualität, die heutzutage aber auch immer wieder bewiesen werden muss (Produkttests, Rezensionen), sie sollte ihre lange Geschichte und familiäre Vertrautheit darstellen, gleichzeitig beständig Trends aufgreifen (Neuprodukte, Aktionen, Inspirationen), globale Verantwortung übernehmen und in ihren Designcodes Ehrlichkeit und Unmittelbarkeit herstellen, gleichzeitig ihre sinnstiftende Alltagsrelevanz kommunizieren.

Um die tieferen und auch unbewussten Beweggründe der Shopper erheben zu können, wurden tiefenpsychologische Interviews mit accompaniedShopping durchgeführt.

Nicole Hanisch

Nicole Hanisch, Dipl.-Psychologin und Mitglied der Geschäftsführung beim rheingold Institut in Köln, erforscht seit mehr als 15 Jahren die nationale und internationale Handelslandschaft verschiedener Produktkategorien: Mode, Drogerie, Parfümerie, LEH/Discounter. Ihre Expertise in den unterschiedlichen Produktkategorien wie Food/Getränke, Kosmetik, Mode, Pharma, Medien bringt sie sowohl in Zusammenarbeit mit Händlern als auch mit Markenartiklern ein.

20Sep/18
Galileo goes Alexa

Galileo goes Alexa

Herzlichen Glückwunsch, Galileo!

Wir freuen uns mit dem Galileo-Team über den Launch ihres Skills. Wir durften das Team vom ersten gemeinsamen Workshop, über Konzeption, Realisierung und Programmierung bis zur Live-Schaltung als zuverlässiger Partner unterstützen und begleiten.

Die neue Audio-Welt

Die spannenden Themen und Interviews von Galileo gibt es nun auch auf der Alexa; egal ob Echo, Echo Dot oder Show.
Aiman Abdallah berichtet den Zuhörern über die Themen der nächsten Sendung.

Außerdem gibt es jeden Tag einen neuen Fakt aus der Kategorie „What the fakt“ und zudem kann Galileo nach deutschen Redewendungen befragt werden oder Redewendungen vorschlagen.

Los geht’s

Der kostenlose Skill kann ganz einfach aktiviert werden, entweder in der Alexa-App oder durch Sprachbefehl an Alexa.

Ab sofort haben Fans der Sendung Galileo immer dabei und wissen schon vor Beginn der Sendung, welche spannenden Themen sie in der Ausgabe am Abend erwarten.

04Jul/18
Den BrandManager immer dabei

Den BrandManager immer dabei

Alexa App für das Smartphone

Mit der Amazon Alexa App aus dem PlayStore (Android) oder AppStore (Apple) können Sie die Dienste von Alexa nun auch auf Ihrem Smartphone nutzen.

Ab jetzt müssen Sie kein Amazon Echo-Gerät bei sich zu Hause oder im Büro platzieren, um mit Alexa zu sprechen. Und auch unterwegs begleitet Sie Ihre persönliche Assistentin jederzeit.

Einfacher Einstieg

Die App können Sie kostenlos und ganz einfach herunterladen und auf Ihrem Mobiltelefon installieren.  Alles, was Sie dafür benötigen, ist ein Amazon Kundenkonto und eine Internetverbindung.

Sobald Sie die wenigen Schritte für die Einrichtung Ihrer App erledigt haben, können Sie unseren BrandManager aktivieren. Sagen Sie dafür einfach: „Alexa, aktiviere BrandManager!“

Immer up-to-date

Mit der Alexa App für das Smartphone erhalten Sie nun immer und überall die aktuellsten Informationen. Mit der bequemen Sprachsteuerung erfahren Sie von Alexa alles über unsere Aktion Grillprüfung, die Neuheiten im Markenshop und die Top3-Produkte der Woche.

Und hier bekommen Sie die App:
Android
iOS

 

15Dez/17

Alexa & Co

“Die Spielregeln werden sich einfach ändern, sobald man nur noch seinen Sprachassistenten fragen muss, um den besten Mascara auf dem Markt zu bekommen.”

Wir bringen Ihrer Marke das Sprechen bei – mit unserer agilen BrandDialogue® Entwicklungsmethodik. Treten Sie effektiv in den Dialog mit Ihrem Konsumenten über Alexa & Co und erfahren Sie, was Ihn am meisten beschäftigt und was er von Ihrer Marke erwartet.

Die Prognose für den Einsatz von Sprachassistent Lautsprechern wie Alexa, Google Home & Co liegt bei 20 Prozent der Haushalte (Voice Bot Report June 2018). Für Deutschland sind dies mehr als zehn Millionen verkaufte Sprachassistenten, begünstigt durch Aktionen wie Prime Day, Black Friday, Cyber Monday und das Weihnachtsgeschäft.

Wir identifizieren und entwickeln mit Ihnen die passende Conversational Commerce Strategy für Ihre Marke.

Neuer Kommunikationskanal

Sprachassistenten wie Siri (Apple), Google Assistant, Cortana (Microsoft) sowie Alexa etablieren 2018 einen neuen Kundenkanal in Deutschland. Der persönliche Markendialog über unseren Alexa Brand Messenger mit dem Konsumenten wird möglich und Konsumentenvorlieben werden frühzeitig erkannt. Über die Sprachassistenten können Konsumenten intelligent zum Produktkauf auf Bestellseiten (Online Shops – unabhängig von Amazon) geführt werden. Sehr aussichtsreich ist die hohe Akzeptanz von Alexa als persönlicher Begleiter in Single Haushalten (Rheingold Studie 2017), die mehr als 1/3 der deutschen Haushalte ausmachen.

Einfluss von Sprachassistenten – zu Hause und mobil

Die Amazon Echo Familie (inklusive Show sowie Fire TV Stick), mit Alexa als Sprachassistenzsteuerung, hat in den USA einen Marktanteil von 70 Prozent. Google Home folgt mit knapp 30 Prozent. In Deutschland sind bis Mai 2018 mindestens 10 Millionen Alexa Echo Systeme verkauft und seit Juni ist Alexa ebenfalls auf dem Apple Smartphone aufrufbar.

2018 werden nach Statista rund ein Viertel der Haushalte mit Sprachsteuerungsassistenz im Wohnzimmer ausgestattet sein, mehrheitlich mit Alexa. 2021 wird mit 40 Prozent Sprachsteuerung gerechnet – zu Hause oder mobil.

Für die Steuerung der Dialoge mit den Endverbrauchern sollte ein übergreifendes Dialog Content Management System wie z.B. PRESTIGEenterprise für Alexa Skill, Google Action, iOS oder Android eingesetzt werden. Ziel ist Dialoge für die marktbeherrschenden Sprachsteuerungssystemen einheitlich zu verwalten, adaptiv an diese zu verteilen sowie das Nutzerverhalten unabhängig der zum Einsatz kommenden Sprachsysteme zu analysieren (KPI Reporting).

Welche neuen Möglichkeiten entstehen für Marken?

Marken erreichen über intelligente Sprachsteuerung Haushalte direkt und können einen persönlichen Dialog starten. Der Konsument ist dann an einem Markendialog interessiert, wenn Antworten und Lösungen auf Fragestellungen geboten werden (z.B. Gesundheitliche Fragen, Pflege Tipps, Rezept- und Kochvorschläge, Hinweise auf besondere Events und Exklusiv Termine, Hintergrundinformationen zu grade gesehenen oder gelesenen Werbungen). Täglich wird der Konsument mit rund 6.000 Werbekontakten pro Tag kontaktiert, von denen nur drei in Erinnerung bleiben, bei einer mittleren Aufmerksamkeitsdauer von weniger als 8 Sekunden. Sprachassistenzsysteme werden hingegen als persönliche Berater akzeptiert (Rheingold 2017).

Damit eine Marke in intensiven Dialog mit dem Konsumenten tritt, sollten die folgenden Bereiche auf Übereinstimmung geprüft werden:

  • Markenziele
  • Bedürfnisse des Konsumenten
  • Dialog Funktionen und Mehrwerte

Sind Sie für Ihre Marke an einer maßgeschneiderte Conversational Commerce Strategy interessiert,
dann kontaktieren Sie uns für einen individuellen Workshop.

Referenzkunde: GALILEO (ProSiebenSat1) gibt es jetzt als Skill auf der Alexa!

Dr. Klaus-Holger Kille
06201 9988-50
06201 9988-55
info@brandlogistics.net

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