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27Feb/20

HIRNGERECHTE DIGITALFORMATE

In einer fragmentierten und immer komplexer werdenden Medienlandschaft ringen Unternehmen mehr denn je um die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden und Konsumenten. Für die digitalen Medien gilt das in besonderer Weise. In diesem Umfeld geht es noch schneller, bunter und insgesamt unruhiger zu. Denn während im TV nach wie vor der klassische 30-Sekünder dominiert, variieren die Werbeformate digital viel stärker.

Eine spezielle Form neuer digitaler Formate, die durch die große Beliebtheit von Online-Video-Plattformen (wie etwa Youtube, Vimeo oder Twitch) an Bedeutung gewonnen hat, sind die sogenannten Bumper Ads, also Werbefilme zwischen 5-7 Sekunden.

Der Grund dafür ist die von vielen Plattformen gebotenen Möglichkeit, Werbung nach 5 Sekunden zu überspringen.Natürlich ist die damit verbundene Herausforderung nicht neu und viele Werbetreibende versuchen schon lange die Zuschauer so zu fesseln, dass sie einen Werbespot auch über die 5-sekündige „Zwangsfrist“ hinaus schauen. Bumper Ads sind daher vielmehr ein Beleg für die Einsicht, dass das bei der Kommunikation 1 zu X nicht immer gelingt. Doch reicht es, einfach alle vermeintlich wichtigen Botschaften in das enge 5-Sekunden-Korsett zu zwängen und damit für den Betrachter ‚unüberspringbar‘ zu machen? Sicher nicht!

DOCH WIE GELINGT GRUNDSÄTZLICH EIN GUTER WERBESPOT? WORAUF KOMMT ES AN?
Ein beliebter erster Kandidat bei der Suche nach dem Schlüssel hinter einer gelungenen Werbung ist oft deren Aufmerksamkeitsbindung bzw. die immerwährende Frage: „Schafft es meine Werbung aus der Masse hervorzustechen?“ Bei Kreativagenturen geht beinah täglich der Wunsch ein, man möge doch bitte für die Marke XY einen disruptiven, Aufsehen erregenden Werbespot schaffen, dem es gelingt sich von anderen Spots abzuheben.

Doch erstens ist das für dieses Werbeformat von nachrangiger Bedeutung, da Bumper Ads meist nicht unmittelbar in einem Werbeblock um Aufmerksamkeit konkurrieren, sondern isoliert wirken müssen. Zweitens wird Aufmerksamkeit oft allein auf die visuelle Aufmerksamkeit reduziert. Bei einem Autounfall fällt es den meisten Menschen schwer wegzugucken, obwohl man beim Hinsehen höchst wahrscheinlich nur verstörende Bilder zu Gesicht bekommt. Auffallen um jeden Preis kann also nicht der Schlüssel zum Erfolg sein.

Wie sieht es mit der Einprägsamkeit aus? Ebenfalls sehr beliebt beim Creative Briefing für eine Agentur: „Beim Betrachten soll etwas hängen bleiben“. Zunächst sollte man sich hier fragen, ob es reicht, wenn einfach nur etwas hängen bleibt. Denn so sehr sich einzelne Elemente (wie Figuren, Szenen oder Musik) auch in den Kopf des Betrachters brennen mögen, am Ende zählt nur, ob das auch mit der werbenden Marke verknüpft wird und ob es eine positive oder negative Assoziation herstellt.

Ein dritter Ansatz, der sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut und auf der Wunschliste an Kreativagenturen ganz oben steht, ist die Emotionalisierung des Betrachters. Der Spot soll bei potenziellen Kunden und Konsumenten Emotionen wecken und sie bewegen. Doch welche Emotionen sind dabei die richtigen? Müssen die Betrachter lauthals lachen oder eine Träne verdrücken, um sich dem Gesehenen zuzuwenden? Und im Digitalumfeld, kann ich überhaupt mit kurzen Formaten emotionalisieren? All diese Fragen werden oft recht stiefmütterlich behandelt, dabei entscheiden sie über Erfolg oder Misserfolg.

HEISST DAS JETZT, DASS WERBETREIBENDE UND KREATIV-AGENTUREN SEIT JAHREN AUF DEM HOLZWEG SIND?
Keines Wegs! Es heißt nur, dass oft eine ganzheitliche und systematische Betrachtung der genannten Erfolgsfaktoren fehlt. Aufmerksamkeitsbindung, Erinnerbarkeit und Emotionalisierung, alle diese Faktoren sind auch im digitalen Umfeld entscheidend, denn sie folgen Jahrtausende alten Wirkprinzipien unseres Gehirns! Doch ohne diese Prinzipien und ihr Zusammenspiel zu verstehen, kommen Werbetreibende und Kreativagenturen teilweise zu abenteuerlich falschen Schlüssen.

Durch die Fortschritte der neurowissenschaftlichen Forschung in den letzten Jahrzehnten wissen wir heute, dass Emotionen tatsächlich der Schlüssel jeder erfolgreichen Kommunikation sind. Für Bumper Ads gilt das also genauso wie für den klassischen 30-Sekünder.

Wissenschaftlich mittlerweile unstrittig – auch wenn es viele nach wie vor nicht wahr haben wollen – ist, dass die meisten unserer Entscheidungen und Handlungen ihren Ursprung im Unterbewusstsein haben. So auch alle der drei im Vorangegangenen diskutierten Erfolgsfaktoren. Erfolgreiche Werbung kann also nur wirken, wenn sie auf der unterbewussten Ebene die richtigen Knöpfe drückt.

Ungeachtet des Werbeumfelds oder Formates geht es darum bei Kunden und Konsumenten bedeutsame Erinnerungen zu schaffen. Es ist also wichtig sie durch die Werbebotschaften emotional zu erreichen, während die Botschaften gleichzeitig an bestehende Gedächtnisinhalte zur Marke anknüpfen können müssen. Emotionen ohne eine Gedächtnisaktivierung sind reines Entertainment, eine Gedächtnis-aktivierung ohne Emotionen ist reine Information.

Wer hingegen beides gleichzeitig aktiviert, dem gelingt es unweigerlich auch die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich zu ziehen und erhöht gleichzeitig auch die Wahrscheinlichkeit das Verhalten der Betrachter zu beeinflussen.

Eine weitere wichtige Komponente für einen erfolgreichen Werbespot, die unterschätzt und daher meist vernachlässigt wird, ist die Verarbeitungskomplexität. Ein zu komplexes Edit mit vielen schnellen Schnitten beispielsweise kann dazu führen, dass die Betrachter von dem Werbespot überfordert werden, wodurch sie die emotionale Bindung verlieren oder wesentliche Botschaften nicht abspeichern können.

Bumper Ads sind meist allein schon aufgrund des Zeitdrucks sehr überladen, da man die kostbare ‚unüberspringbare‘ Zeit möglichst voll nutzen möchte. Doch selbst die klassische Werbung kann einen Betrachter schon überfordern. Nehmen wir einen beliebigen Autowerbespot. Um die Agilität und Dynamik des beworbenen Modells zu zeigen, wird es oft in unterschiedlichen Landschaften und aus vielen verschiedenen Perspektiven gezeigt, teils mit wechselnden Fahrern, Farben und/oder Modell-varianten. Doch unser Gehirn ist für eine solche Reizflut gar nicht gerüstet. Es musste zu keiner Zeit in der Evolution mit einer derart großen Datenmenge umgehen. Die Folge ist, dass wir unserem Unterbewusstsein mehr und mehr die Kontrolle überlassen.

WARUM?
Unser Gehirn macht nur etwa 3 Prozent unseres Körpergewichtes aus, verbraucht aber bis zu 25 Prozent der uns täglich zur Verfügung stehenden Energie. Daher versucht es so oft es geht Energie zu sparen. Das limbische System als Sitz unseres Unterbewusstseins ist evolutionär gesehen deutlich älter und arbeitet wesentlich engergieeffizienter als unser aktives Bewusstsein, welches im sogenannten Neokortex angesiedelt ist. Emotionen sind Teil unseres Unterbewusstseins. Sie filtern unsere Umwelt nach Relevantem und blenden alles andere gewissermaßen aus, somit sind sie in entscheidender Weise an der Aufmerksamkeitsteuerung beteiligt. Relevant ist erst einmal alles, was Belohnung verspricht. Ein solches Belohnungsversprechen, kann natürlich auch von einer Werbebotschaft ausgehen. Damit wir die Werbebotschaft dann aber auch abspeichern, muss sie an bestehende Gedächtnisinhalte anknüpften können. Sie muss also auch unterbewusst klare Assoziationen zur beworbenen Marke anstoßen. Gelingt das nicht, wird die Botschaft falsch zugeordnet oder geht sogar ganz verloren.

Stellen Sie sich daher stets die Frage: „Gefällt Ihnen Ihre Werbung bloß, oder ist sie auch hirngerecht?“ Denn nur was hirngerecht ist, kann auch wirken!

(NEU-)LAND IN SICHT!
Alle der angesprochenen Prozesse kann man mit Hilfe neurowissenschaftlicher Methoden sichtbar machen. So lässt sich ein Werbespot Sekunde für Sekunde auf seine unterbewusste Wirkung hin untersuchen. Die gewonnenen Erkenntnisse können dann für die Optimierung und/oder Kürzung genutzt werden.

Dadurch ist es also auch möglich, aus einem klassischen TV-Spot von 30 Sekunden Länge kürzere Fassungen wie Bumper Ads zu generieren, indem man die effektivsten Szenen identifiziert und den Cut-Down dann um diese Szenen herum aufbaut. Ganz nebenbei bedient sich diese Herangehensweise eines wesentlichen Erfolgsrezeptes der Markenbildung, nämlich einen konsistenten Auftritt über alle Touchpoints hinweg zu schaffen.

Sie sind neugierig geworden und wollen mehr über diese Methode erfahren? Dann melden Sie sich gerne unter: marcel.bartling@nielsen.com

27Feb/20

Vom ROI zum ROI+: eine alternative Maßzahl für die Mediaplanung

Viele Studien untersuchen die Effizienz von Werbung auf den verschiedenen Medienkanälen und betrachten dazu den ROI (Return on Investment). Der ROI ergibt sich aus dem Verhältnis von Mediainvestment und dem daraus generierten Umsatz. Für die Mediaplanung hat eine solche Status-Betrachtung jedoch nur wenig Relevanz. Entscheidender ist die Frage, was jeder weitere Euro an Return bringt. Nur so lässt sich entscheiden, in welchem Kanal der nächste Werbe-Euro besser investiert ist. Dabei ist auch entscheidend, wie sich dieses Verhältnis bei unterschiedlichen Investmentlevels verändert, also wie skalierbar der ROI ist. Genau hier setzt das Konzept des ROI+ an.

Der ROI+
Im Gegensatz zum ROI ist der ROI+ also kein Mittelwert. Der ROI+ stellt den inkrementellen ROI dar, den Return-on-Investment jedes zusätzlichen Euros Media-Invest. Die folgende Abbildung macht diesen Unterschied deutlich.

Welche Relevanz hat der ROI+?
Eine alleinige ROI-Betrachtung birgt Risiken, weil die Skalierbarkeit von Medien durch eine statische Betrachtung nicht abgebildet wird. Bei der Berechnung des ROI wird zwar nur ein Media-Invest gemittelt, der ROI suggeriert jedoch, dass diese Effizienz auch bei weiteren Invests gleichbleibend gegeben ist. Das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen ist aber nicht linear, sondern flacht ab (siehe Abb. 2). Der ROI+ bildet dahingegen die Skalierbarkeit von Medien ab. Das ist vor allem bei reichweitenstarken Medien wie TV wichtig, denn deren Effizienz hält mit zunehmendem Media-Invest länger an.

Der ROI für TV beträgt 10,6, der ROI für SEA Non-Brand 12,7. Bei einer reinen ROI-Betrachtung würde die Entscheidung automatisch für SEA Non-Brand als effizienteres Medium fallen. Betrachtet man nun aber den ROI+ so zeigt sich, dass dieser für TV 8,9 beträgt, für SEA Non-Brand hingegen nur 3,2. Das bedeutet, dass ein weiterer Euro Media-Invest in TV 8,9 Euro Umsatz, in SEA Non-Brand hingegen jetzt nur noch 3,2 Euro Umsatz generiert.

Der ROI+ ist also ein wichtiges Kriterium, mit dem teure Fehlentscheidungen in der Allokation von Media-Invests vermieden werden können.

Wie wird der ROI+ bestimmt und wie kann er für die Mediaplanung genutzt werden?
Wie der ROI+ aktiv für die Planung genutzt werden kann, zeigt Abbildung 3.

Legt man die ROI+ Kurven von TV und SEA Non-Brand übereinander, schneiden sich beide Kurven bei einem ROI+ von 11 und bei einer Mio. Invest. Der ROI+ ist mit 11 also gleich hoch d.h. ein weiterer Euro Media-Invest liefert in beiden Medien den gleichen Return.

Der ROI+ bei SEA Non-Brand ist bei kleineren Invests höher. Daher ist es bei kleineren Budget-Kategorien effizienter, das Media-Budget in SEA Non-Brand zu investieren. Ab dem Schnittpunkt der beiden Kurven wird es effizienter, in TV zu investieren.

Dieses Prinzip kann auf viele weitere Medien erweitert werden. Der Schnittpunkt der ROI+-Kurven stellt dabei jeweils das optimale ROI+-Niveau dar: Alle Medien liefern hier bei einem inkrementellen Euro Media-Invest den gleichen inkrementellen Umsatz. Dies ist folglich der Media-Mix, der das optimale Preis-Leistung-Verhältnis hat.

Diese homogene Berechnung des ROI+ stellt sicher, dass jedes Medium im Mix nur so lange Budget erhält, wie es effizient zur Umsatzgenerierung beiträgt.

Ein Meta-Modelling zur Bestimmung des ROI+
Der ROI+ kann kundenindividuell bestimmt werden, er kann aber auch über ein Meta-Modelling ermittelt werden – eine spannende Methode, da das Meta-Modelling Aussagen auf Branchenebene zur generellen Wirkungsweise von Medien im Mix erlaubt.

Die folgend dargestellten Ergebnisse basieren auf einem Meta-Modelling von Marken aus den Bereichen Omnichannel Retail und Finance (insgesamt acht Marken). Es wurde darauf geachtet, dass ein möglichst breites Ausgangniveau für die einzelnen Medien vorliegt. Der Zeitraum wurde konstant gehalten (2016 bis 2018). Regressionsanalytisch wurden die Zusammenhänge zwischen den Media-Investitionen und dem Umsatz über alle Marken modelliert.

Abbildung 4 zeigt das Ergebnis der Modellierung: Der ROI+ von TV und Beilagen ist hoch, der ROI+ von Paid Social beispielsweise fällt im Vergleich dazu relativ niedrig aus.

So ein Meta-Modell kann auch für die Mediaplanung verwendet werden. Wir haben für verschiedene Budgetstufen den optimalen ROI+ berechnet, also den Media-Mix, bei dem alle Kanäle den gleichen inkrementellen ROI ausweisen: den optimierten ROI+.

Bei einer Investition von 5 Mio. Euro (Abbildung 5) und einem optimierten ROI+ von 11,3 sind es vor allem die Kanäle TV, SEA Non-Brand, Online Video und Online Display Brand, die einen großen Budget-Anteil erhalten.

Ab einer Media-Investition von 10 Mio. Euro und einem optimierten ROI+ von 8 wächst der Budgetanteil von TV weiter, wohingegen einerseits der Anteil von SEA Non-Brand reduziert und andererseits der Media-Mix durch neue Kanäle wie Radio erweitert werden sollte.

Bei einer Media-Investition von 15 Mio. Euro und einem optimierten ROI+ von 6 steigt der TV-Anteil nochmals an, wohingegen der SEA Non-Brand Anteil weiter reduziert werden sollte.

Bei einer Media-Investition von 20 Mio. Euro und einem optimierten ROI+ von 5,2 kommen Beilagen als ein neuer Media-Kanal hinzu. Grundsätzlich sinkt der ROI+ bei wachsender Budgethöhe. Hier wird wiederum deutlich, dass der Zusammenhang nicht linear ist, sondern abnehmende Grenznutzen-Effekte existieren.

Wie leitet man nun auf Basis des ROI+ den effizientesten Media-Mix ab?
In einer Simulation für einen Omnichannel Retailer, die auf den Ergebnissen des Meta-Modellings basiert, wurde ein optimierter ROI+ von 5,2 ermittelt, mit dem ein Umsatz von 194,6 Mio. Euro erreicht werden konnte. Im Vergleich zu dem auf den Durchschnitts-ROI optimierten Media-Mix konnte der Umsatz hier um 8,6 Prozent oder 15,5 Mio. Euro gesteigert werden.

In Abbildung 6 wurden für diesen Omnichannel Retailer pro Medium und für unterschiedliche Budgetstufen die jeweiligen ROI+ abgebildet. Der ROI+ von 5,2 dient als Maßzahl: Für TV liegt bei einem ROI+ von 5,2 die Media-Investition bei 8,5 Mio. Euro, für Beilagen bei 2,5 Mio. Euro. Über den ROI+ von 5,2 kann so sukzessive die Budgetverteilung vorgenommen werden.

Vom ROI zum ROI+
Abschließend lässt sich noch einmal festhalten: Eine alleinige Betrachtung des ROI greift zu kurz. Der ROI berücksichtigt die Skalierbarkeit der Medien nicht. Die inkrementelle Leistung wird nicht dargestellt, dabei ist Skalierbarkeit der entscheidende Erfolgsfaktor bei der Planung von Media. Der ROI+ berücksichtigt diese beiden Aspekte und ist somit ein effektives Instrument für die Ausrichtung von Kommunikationsmaßnahmen: Wer nicht auf den ROI+ optimiert, arbeitet nicht mit dem optimalen Budget Share im Media-Mix und verspielt deutliche Effizienzsteigerungen.

24Feb/20

Stiftung Warentest: Die gute Schokolade überzeugt

“Die gute Schokolade” konnte sich im Test gegen die anderen 24 Tafeln Schokolade durchsetzen. Am meisten Wert legten die Experten beim Test auf den Geschmack, das Aussehen und die Konsistenz der Schokolade. Der Testsieger “Die gute Schokolade” konnte vor allem beim Geschmack überzeugen.

Die gute Schokolade
Platz 1 – Gesamtnote: Gut (1,9) Geruch und Geschmack sind facettenreich, mit Fairtrade-Siegel, gehört zu den günstigsten Schokoladen

Die gute Schokolade ist die beste Schokolade
“Die gute Schokolade” (bei BrandLogistics.NET ansehen) ist als beste Schokolade mit der Note 1,9 ausgezeichnet worden. Das Motto des günstigen Testsiegers: Mit jedem Stück Schokolade etwas Gutes tun. Denn für fünf verkaufte Schokoladentafeln pflanzt die Organisation Plant for the Planet einen Baum in Mexiko. Das soll die Klimakrise verhindern oder zumindest hinauszögern, so das Ziel der Organisation. Durch den Schokoladen-Verkauf konnte bisher schon über 2,5 Millionen Bäume gepflanzt werden.

Dass dieses Projekt auch schmeckt, hat Stiftung Warentest im jüngsten Schoko-Test gezeigt. “Die gute Schokolade” zählt zu den leckersten Tafeln Schokoladen im Test: Sie riecht und schmeckt sehr nussig, kara¬mellig und auch etwas vanil¬lig, sagen die Prüfer. Keime oder Bakterien fand das Labor nicht.
Die Schokolade ist Fairtrade, die Milch stammt aus der Region und die Produktion ist CO2-Neutral – trotzdem kostet eine Tafel

Schokolade nur 1 Euro (100g). Das funktioniert, weil dahinter keine gewinnorientierte Firma steckt, sondern die gemeinnützige Stiftung Plant for the Planet.

29Jan/20
Uli Spaan_Mitglied der Geschäftsleitung EHI-Retail Institute

EuroShop 2020

Der globale Handel befindet sich derzeit in der wohl umfassendsten Umbruchphase seit Einführung der Selbstbedienung. Technologische Innovationen halten in immer kürzeren Abständen Einzug in das Leben der Konsumenten und werden in den kommenden Jahren Informations- und Einkaufsprozesse weiter radikal verändern. Die Erwartungshaltung künftiger Kundengenerationen an Rolle und Funktion eines stationären Geschäfts wird sich in vielen Facetten grundlegend von jener der letzten Jahrzehnte unterscheiden. In vielen Fällen gilt es, Handelsformate neu zu denken und Orte zu schaffen, deren Bedeutung für die Kunden weit über den reinen Produktverkauf hinausgeht.

Technologisch gesehen wird die Künstliche Intelligenz mittelfristig viele Prozesse im Handel nachhaltig beeinflussen, auch wenn sich deren Relevanz heute  weitestgehend auf den Bereich Predictive Analytics beschränkt. Die ioT basierte Steuerung von Anwendungen und Devices in den Filialen findet heute kaum statt, dürfte aber zu einem der wichtigsten Zukunftsthemen werden. Insbesondere im Bereich Energiemanagement und dem Monitoring unterschiedlicher technischer Applikationen in der Filiale von der Kühltruhe bis zum Leergutautomaten werden in den kommenden Jahren große Entwicklungssprünge erwartet. Smarte,  sensorbasierte Regale, intelligente Kameras und multifunktionale Electronic Shelf  Labels sind weitere Innovationen, die zunehmend in unseren Geschäften ihren Platz haben werden. Auch der maßgeblich von AmazonGo inspirierte „Frictionless Store“, der dem Kunden einen kassenlosen Checkout ermöglicht, ist inzwischen in vielen unterschiedlichen Varianten weltweit zu finden.

Mit der EuroShop erwartet uns im nächsten Jahr die weltweit wichtigste Plattform, um sich umfassend über alle wichtigen Trends zu informieren. 2.500 Aussteller in 18 Hallen werden der RetaiI-Branche die spannendsten Innovationen rund um  Technologie, StoreDesign, Energiemanagement und Marketing präsentieren und  über 100.000 Besucher in Düsseldorf empfangen.

Wir freuen uns sehr, auch Sie auf diesem einzigartigen Treffen der globalen Handelswelt begrüßen zu dürfen!

Das Tempo der Digitalisierung im Handel ist hoch wie nie zuvor. Die globalen  Technologiegiganten, allen voran Amazon, arbeiten mit gigantischer Manpower und höchsten Investitionsvolumina daran, den Kunden in immer kürzeren Abständen neue digitale Innovationen zu präsentieren, die das Shopping noch bequemer und einfacher machen. Gleichzeitig halten Themen Einzug im Handel, die bis noch vor wenigen Jahren in weiter Ferne schienen. Künstliche Intelligenz beginnt, die  Prozesse zu revolutionieren, die personalisierte Instore-Kommunikation mit den Smart Devices der Kunden wird zunehmend Realität und auch Roboter beginnen, am Point of Sale ihren Platz zu finden.

Für Handelsunternehmen gilt es in dieser Zeit, das richtige Maß an Innovationskraft und Realismus bei Investitionsentscheidungen für die Zukunft zu finden. Die  Ergebnisse der letzten EHI-Studie zu IT-Trends im Handel zeigen, dass in sehr vielen Unternehmen Basisthemen wie die Optimierung und Erneuerung der ERP-Systeme und der POS-Landschaft im Vordergrund stehen – mit dem Ziel, die  Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Digitalisierungsstrategie zu schaffen. Dabei beginnt sich die technische Infrastruktur deutlich zu wandeln. Cloud-basierte  Systeme, denen der Handel früher sehr skeptisch gegenüberstand, gewinnen zunehmend an Popularität. Wifi- oder BLE basierte Lösungen zur Kommunikation in den Filialen breiten sich immer mehr aus, auch neue Technologien wie z.B. die lichtbasierte Kommunikation kommen zum Einsatz. Die Umsetzung von Omnichannel-Strategien schreitet voran, zahlreiche Retailer bieten ihren Kunden  inzwischen eine breite Auswahl von Omnichannel-Services zur Nutzung an.

Eine hervorragende Möglichkeit, sich über alle wichtigen Lösungen und Trends der kommenden Jahre zu informieren bietet im Februar 2020 wieder die EuroCIS. Die  Messe wird sich auch in diesem Jahr wieder als Europas größte und umfangreichste Plattform für neue Technologien und digitale Lösungen im Handel präsentieren. Über 400 Aussteller, Start-up Hub, eine Customer Journey Experience Zone und zwei  große Vortragsbereiche erwarten Sie!

Wir freuen uns sehr, auch Sie wieder in Düsseldorf begrüßen zu dürfen!

Ulrich Spaan
Mitglied der Geschäftsleitung
EHI Retail Institute

17Jan/20
BrandLogistics.NET Fundstücke-Starke Worte

BrandLogistics.NET Fundstücke – Starke Worte

Was Branchengrößen über die Zukunft des digitalen Business denken

“E-Commerce steht erst am Anfang einer neuen digitalen Epoche. Unser Ziel ist es, Shopping für die junge Generation so individuell und inspirierend zu gestalten, wie es ihre digitale Welt längst ist.”

Benjamin Otto, CEO Collins, 5. Mai 2014 in einer Pressemeldung des Otto-Konzernes

10Jan/20
TOP 3 Produkte der Woche

TOP 3 Produkte des Jahres 2019

Welche Markenprodukte sind dem Handel wichtig?

Wir analysieren jede Woche, welche Produkte der Handel am häufigsten in unserem Markenshop abgerufen hat, um diese in seinen Märkten und Online Shops bevorzugt zu bewerben.

Folgende Produkte wurden im Jahr 2019 am meisten abgerufen:

  1. Ramazzotti Espresso
  2. iglo Vegie Love Süßkartoffel Patties
  3. Diamant Eiszauber für Milch

Wir erreichen mit 4.800 Märkten mehr als 75 Prozent der deutschen Haushalte pro Woche.

Mit dem Markenshop bieten wir eine zentrale Plattform für die Werbedaten von Markenherstellern. Diese stehen Händlern und Handelszentralen sowie deren Agenturen zum kostenlosen Download, im standardisierten Datenformat, zur Verfügung.

Jede Woche greifen unsere mehr als 3.000 angeschlossenen Händler und deren Agenturen auf unseren Markenshop zu. So wissen wir, welche Produkte dem Handel wichtig sind.

Die wöchentlichen Top 3-Produkte können Sie auch ganz bequem über unseren Alexa-Skill BrandManager abrufen.

Möchten Sie für Ihre Produkte erfahren, wie deren Handels-Akzeptanz ist? Kommen Sie gerne jederzeit auf uns zu; wir erläutern Ihnen die Voraussetzungen, damit Ihre Produkte optimal als TOP 3 Produkt bewertet werden.

Dr. Klaus-Holger Kille
06201 9988-50
06201 9988-55
info@brandlogistics.net

Kontakt

12Dez/19
Brutzeln im Schnee

Brutzeln im Schnee

Warum Grillen auch im Winter Spaß macht

Grillen bei Schnee und Minusgraden? Kein Problem. Mit ein paar Tipps wird das Barbecue auch im Winter ein Erfolg. Und manche Gerichte vom Grill schmecken in der kalten Jahreszeit sogar besonders gut.

Bratapfel, Rotkohl, Weihnachtsgans – fast alles lässt sich inzwischen auf dem Grill zubereiten. Schnee und Eis vom Grill kratzen, Winterklamotten angezogen, und los geht’s.

Das Grillen ist dank Büchern, Blogs und Kochshows zu einem Hobby geworden, auf das echte Fans auch im Winter nicht verzichten möchten. „Während man früher von einer Grillsaison sprach, die meist von Mai bis September ging, grillen heute immer mehr Menschen ganzjährig“, sagt Sebastian Buchner. Er ist Grillmeister bei der Sauerländer BBCrew und hat ein Buch zum Thema Wintergrillen geschrieben.

Weihnachtsgans bis Wildfleisch

Die Auswahl an Grillgut im Winter geht weit über Kotelett und Bratwurst hinaus. Einsteiger können zwar auch im Winter mit den Klassikern anfangen, saisonale Speisen bieten sich aber besonders an. „Das reicht von der Weihnachtsgans über schwere Eintöpfe im Dutch Oven bis zu frischem Wildfleisch vom Grill“, erklärt Buchner. Der Dutch Oven ist ein schwerer Gusstopf für den Grill, der sich zum Backen, Braten oder auch für Suppen eignet.

Beim Fleisch sind besonders schwere Sorten wie Rind oder Wild zu empfehlen. „Für Kinder ist im Winter außerdem Stockbrot eine gute Wahl“, sagt Dirk Poerschke, Teamchef der „Los Grillos“, dem deutschen Grillmeister 2018. Auch Beilagen lassen sich im Winter prima auf dem Grill zubereiten. Hier ist besonders saisonales Gemüse gefragt: Rosenkohl, Rotkohl, Wirsing, Pastinaken, Schwarzwurzel, Chicorée oder auch Äpfel lassen sich zu Beilagen zubereiten.

Die richtige Ausrüstung

Bei der Auswahl der Zutaten gibt es im Prinzip keine Grenzen, erklärt Sebastian Buchner. „Im Grunde muss man den Grill im Garten mit dem richtigen Zubehör als komplette Küche mit Kochfeld und Backofenfunktion verstehen.“

Was gegrillt wird, ist also frei wählbar. Nicht aber wie. Denn schwache Elektro- oder Tischgrills kommen im Winter schnell an ihre Grenzen. Gleiches gilt für einen Gasgrill. Denn die Gasflaschen können sogar einfrieren. Wer mit Gas grillt, sollte die Flaschen deshalb nah an der Hauswand aufbewahren oder einfach vorher im Hausflur auf Raumtemperatur bringen. Tom Heinzle, ebenfalls Buchautor, empfiehlt aber einen ganz anderen Grill: „Im Winter funktionieren Kamadogrills am besten. Die werden mit Holzkohle befeuert.“

Kamados sind japanische Kesselgrills aus Ton. Sie werden besonders heiß und sparen Kohle, kosten aber mehrere Tausend Euro. Ein ganz normaler Holzkohlegrill tut es aber auch – und sorgt zudem noch für das richtige Grillfeeling. Egal, mit welchem Grill – wichtig ist aber in jedem Fall ein gut isolierter Deckel, damit das Garen nicht unnötig lang dauert.

„Low and slow“

Auch für die Zubereitung beim Wintergrillen gibt es einige wichtige Tipps. „Ich empfehle, eher größere Stücke im Winter zu grillen. Am besten low and slow, also tiefere Temperatur im Grill über längere Zeit gegrillt“, sagt Tom Heinzle. Und auch ganz banale Dinge können beim Grillen im Winter ganz wichtig sein. „Der Grill gehört auf keinen Fall in die Gartenhütte oder sogar in die Wohnung“, sagt Sebastian Buchner. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, führt leider immer wieder dazu, dass Leute zu Schaden kommen.

„Kürzere Wege sorgen auch für warmes Essen“, sagt Buchner. Alternativ hilft es, die Teller vorher anzuwärmen oder das Fleisch in Thermoboxen zum Tisch zu bringen. Wichtig ist außerdem, dass der Grill auf möglicherweise vereisten oder verschneiten Untergrund einen sicheren Stand hat. Wer mit Kohle grillt, sollte sich außerdem rechtzeitig um das Equipment kümmern. „Die Baumärkte räumen die Briketts oft nach dem Sommer aus den Regalen“, sagt Grillmeister Poerschke.

Den Grill vorbereiten

Markenübergreifend sind die Grills inzwischen sehr wetterrobust. Wenn gerade aber mal nicht gebrutzelt wird, sollte der Grill ein wenig wetterfest gemacht werden. Zum Beispiel mit einer guten Abdeckhaube. „Bei Gussrosten empfehlen wir, den Rost mit etwas Pflanzenöl einzureiben damit dieser nicht beginnt Rost anzusetzen“, sagt Sebastian Buchner.

Wer also kein Problem hat, bei winterlichen Temperaturen draußen zu kochen, kann beim Wintergrillen tolle Gerichte zubereiten. „Dazu hat das Grillen im Winter fast etwas Meditatives. Es herrscht weniger Stress, und man hat das Gefühl, die Zeit vergeht langsamer“, sagt Tom Heinzle. Und statt einem Bier am Grill gibt es im Winter vielleicht einen leckeren Glühwein.

02Dez/19
Rezepte des Monats Dezember

Rezepte des Monats Dezember

Der Dezember hat 31 Tage und ist der letzte Monat des Jahres. Sein Name stammt von lateinisch decem „zehn“, da er im römischen Kalender der zehnte Monat war. Er hieß auch Christmonat, weil Weihnachten, das christliche Fest der Geburt Christi, im Dezember gefeiert wird.

Die Vorweihnachtszeit ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Vielerorts laden Weihnachtsmärkte mit heißem Glühwein, leckeren Süßigkeiten und schöner Beleuchtung zum Verweilen und Einkaufen ein.
Auch ganz gemütlich zu Hause lässt sich die besinnliche Zeit bis zum Jahresende wunderbar verbringen. Unser Zuhause schmücken wir mit Weihnachtsschmuck, Adventskranz und Tannenbaum und machen es uns dann mit Tee und Gebäck schön gemütlich.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. In wenigen Wochen feiern wir an Silvester den Start ins neue Jahr. Wir lassen das vergangene Jahr Revue passieren und machen Pläne für das nächste.

Im Dezember bekommen wir leider nicht mehr viel Obst und Gemüse aus regionalem Anbau. Es wachsen nur noch Rosenkohl, Grünkohl, Chinakohl, Feldsalat, Pastinaken und Lauch. Allerdings können wir auf reichlich Gemüse und Obst aus Lagerung und aus Zulieferung zurückgreifen. Damit lassen sich dann leckere Suppen, Eintöpfe und andere deftige Mahlzeiten zubereiten.

Rezepte des Monats

Im Dezember empfehlen wir folgende Rezepte:

Feiertags-Rezepte für jeden Geschmack

Suchen Sie noch nach leckeren Ideen für Weihnachten oder Silvester? Oder nach neuen Plätzchenrezepten?
Das alles finden Sie in unserer Rezeptdatenbank.

Zu den Rezepten

29Nov/19
Werkstudent gesucht

Werkstudent gesucht

Für die BrandLogistics.NET GmbH am Standort Weinheim suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Werkstudent Werbesteuerung & Stammdatendienste (m / w / d)

In dieser Position sind Sie für die die qualitative Prüfung, Bearbeitung, Erfassung und Pflege von Mediadaten und die Betreuung der grundlegenden Internet-Mediendatenbank zuständig. Zu unseren Kunden gehören die größten deutschen Handelsorganisationen wie die EDEKA- und REWE Gruppe sowie zahlreiche führende Unternehmen der Markenartikelindustrie.

Ihr Aufgabengebiet umfasst im wesentlichen die folgenden Bereiche:

  • Koordination des umfänglichen Auftragsbearbeitungsprozesses
  • Koordination und Abstimmung von Mediadaten mit unseren Industrie- und Handelskunden
  • Schriftliche und persönliche Korrespondenz mit Kunden und Partnern (Handel und Marken Lieferanten)

Wir erwarten von Ihnen:

  • Gute Kenntnisse in der Bildbearbeitung (Adobe Photoshop)
  • Bestenfalls schon Erfahrungen in der Stammdatenpflege mit Standard-Datenbanksystemen
  • Allgemeine Waren- bzw. Produktkenntnisse über Lebensmittel
  • Routine in MS-Office Anwendungen, speziell Excel
  • Hohe Einsatzbereitschaft sowie sorgfältige und zuverlässige Arbeitsweise
  • Teamgeist und Kommunikationsstärke

Wir bieten Ihnen eine teamorientierte Arbeitsatmosphäre in einem jungen, kreativen Unternehmen mit hervorragender Infrastruktur und Verkehrsanbindung. Zur Optimierung Ihrer agilen Mobilität stellen wir Ihnen einen persönlichen eScooter. In unserer modernen Büroumgebung dürfen Sie so viel Wasser und Kaffee trinken wie Sie vertragen.

Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an holger.kille@brandlogistics.net

BrandLogistics.Net GmbH
Bergstraße 31
69469 Weinheim
Tel.: 06201 / 99 88 50

14Nov/19
Postbank Digitalstudie

Ein Drittel der Deutschen nutzt digitale Sprachassistenten

Alexa, Siri und Co.: 32 Prozent der Deutschen nutzen bereits digitale Sprachassistenten. Die Zahl der Anwender ist damit innerhalb eines Jahres um zwölf Prozent angestiegen. Bei den jüngeren Deutschen unter 40 Jahren spricht dabei schon fast jeder Zweite (48 %) mit Siri, Google oder Alexa. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Postbank Digitalstudie 2019. Am häufigsten nutzen die Deutschen Google Assistant (19 %), an zweiter Stelle folgt Siri (15 %). Amazons Echo mit Alexa nutzen acht Prozent der Deutschen, vier Prozent sprechen mit Alexa über das Amazon Tablet. Für die Jüngeren, die so genannten Digital Natives, ist Siri die Nummer eins. Sie kommt in dieser Altersgruppe auf 28 Prozent vor Google Assistant mit 27 Prozent.

Vor allem Familien setzen auf digitale Assistenten
Am intensivsten werden Sprachassistenten derzeit von Familien genutzt: 52 Prozent der Haushalte mit vier Personen und mehr leben mit einem Sprachassistenten unter einem Dach und nutzen ihn aktiv. In Drei-Personen-Haushalten sind es ebenfalls noch überdurchschnittliche 39 Prozent. Wer allein lebt, lässt dagegen eher selten einen sprechenden Assistenten bei sich einziehen: Nur rund jeder fünfte Single-Haushalt nutzt Siri und Co.

die beliebtesten Sprachassistenten der Deutschen


Nutzung von Siri, Alexa & Co. (Quelle: obs/Postbank)

Für die Postbank Digitalstudie 2019 wurden im Februar und März dieses Jahres 3.126 Deutsche befragt. Die Postbank untersucht mit der Studie im fünften Jahr in Folge, welche Entwicklungen sich in den verschiedenen Lebensbereichen der Deutschen in Bezug auf Digitalisierung allgemein und insbesondere zu Finanzthemen abzeichnen.