Kategorie-Archive: Aktuelles

22Okt/21

Lebensmittelhandel bleibt auf Innovationskurs

Seit 18 Monaten bestimmt die Pandemie große Teile unseres Lebens. Der Einzelhandel ist eine der besonders stark betroffenen Branchen. Zwar konnten die Lebensmittelgeschäfte weiter öffnen, auch für sie hat sich aber vieles verändert. Schließung der gastronomischen Angebote, Zutrittsbeschränkungen, Abstandsregeln oder Maskenpflicht – Tag für Tag waren die gravierenden Einschnitte sichtbar. Hinzu kamen die weniger sichtbaren Herausforderungen wie die starke Veränderungen des Nachfrageverhaltens oder die massive Störung logistischer Strukturen.

Und trotz der vielen neuen Aufgaben, trotz der massiven Herausforderungen hielten die  Frauen und Männer in der Lebensmittelbranche die Läden am Laufen, auch unter schwersten Bedingungen. Und: Es wurde auch weiter an den wichtigen Zukunftsthemen gearbeitet. Innovation und Investitionen mussten der Pandemie nicht weichen. Die Regionalität der Sortimente wurde weiterentwickelt, Bio-Angebote wurden ausgebaut, Nachhaltigkeitsthemen wie Energiemanagement, Verpackungsreduzierung oder Tierwohl wurden weiterentwickelt, unbares Bezahlen, elektronische Preisauszeichnung und Self-Scanning wurden forciert.

Zu beobachten war in den Zeiten der Pandemie eine deutliche Veränderung des Verbraucherverhaltens. Die Menschen sind weitaus weniger zum Einkaufen gegangen, dafür sind die Durchschnittsbons deutlich gestiegen. Profitiert haben von diesen Entwicklungen zum einen die Vollsortimenter, zum anderen der Online-Handel. Das starke Wachstum der Online-Anbieter wurde tatsächlich dadurch begrenzt, dass nicht genug Kapazitäten vorhanden waren, die enorme Nachfrage abzudecken. Auch die zahlreichen neuen Anbieter mit ihren auf sehr schnelle Lieferung ausgerichteten Konzepten konnten in diesem Umfeld gut in den Markt starten. Insgesamt ist der E-Food-Markt in 2020 nach Berechnungen des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel um fast 70 Prozent gewachsen, und auch in 2021 setzt sich dieses Wachstum fort. Allerdings bleibt der Marktanteil mit rund 1,5 Prozent weiterhin noch auf einem sehr niedrigen Niveau.

Bei den stationären Geschäften konnten vor allem die Vollsortimenter, also die Supermärkte und die SB-Warenhäuser punkten und Marktanteile hinzugewinnen. Während die Discounter ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich nur gut 5 Prozent steigern konnten, erreichte das Wachstum der großen Supermärkte mit 13 Prozent einen absoluten Spitzenwert.

Die Lebensmittelgeschäfte insgesamt haben natürlich auch sehr stark davon profitiert, das Gastronomie und Kantinen über viele Wochen geschlossen waren und auch die Urlaubsreisen ins Ausland stark eingeschränkt waren. Bedenkt man, dass in Deutschland rund ein Drittel der gesamten Ernährungsausgaben auf den Außer-Haus-Verzehr entfällt, dann kann dies natürlich nicht überraschen. Bis in den Sommer 2021 hinein hat dies die Umsätze der Lebensmittelgeschäfte beflügelt, seit dem Sommer spürt die Branche aber die Rückkehr zur Normalität.

Bei den Supermärkten hat sich in den letzten Jahren deutlich gezeigt, dass die selbständigen Kaufleute deutlich mehr Umsatzwachstum erreichen konnten als die Regiebetriebe. Für die Menschen in Deutschland ist ein starker selbständiger Einzelhandel ein Garant für hohe Qualität, Nachhaltigkeit, Innovation und Fortschritt.

Auch die Discounter versuchen, sich immer stärker als Qualitätsanbieter zu positionieren. Sie bauen Ihre Sortimente aus, setzen auf Bio und Nachhaltigkeit, bieten immer mehr Service, investieren in die Einrichtung und verschönern ihre Märkte.

Der Supermarkt muss reagieren und seinerseits neue Akzente setzen. Mehr Technik, mehr Bedienung, mehr unverpackte Ware, mehr Eigenproduktion, mehr Gastronomie – damit suchen die Vollsortimenter ihre Differenzierung. Allen voran die selbständigen Kaufleute mit Ihrem ungebremsten Unternehmertum.

Und sie scheinen den Nerv der Verbraucher zu treffen. In den letzten Jahren wachsen die Supermärkte immer wieder stärker als alle anderen Betriebstypen des LEH. Bewussteres Ernährungsverhalten, mehr Fokus auf Gesundheitsfragen, Tierwohl, Plastikabstinenz und Ressourcenschutz – diese Themen werden offensichtlich von den Supermärkten unter selbständiger Führung am besten bedient.

Aber die Selbständigen müssen wachsam bleiben. Es gilt, die neuen Entwicklungen früh zu erkennen. Zum einen brauchen die selbständigen Unternehmer ihre starken Genossenschaften, um im breiten Sortiment wettbewerbsfähige Preise anbieten zu können. Auch die breite und weiter wachsende Palette an Eigenmarken braucht eine starke nationale Partnerschaft, ebenso die steigenden technologischen Anforderungen. Darüber hinaus sind es aber die lokalen Anforderungen, die nur durch ein ausgeprägtes Unternehmertum vor Ort abzudecken sind. Gastronomische Angebote und Convenience-Produkte für den wachsenden Außer-Haus-Markt bleiben im Fokus, Eigenproduktion in den Märkten wird weiter an Bedeutung gewinnen, regionale Sortimente bis hin zu eigenen exklusiven Züchtungen bieten starke Profilierungschancen. Aber auch die neuen Möglichkeiten zu innerstädtischen Standorten müssen konsequent verfolgt werden. Und nicht zuletzt darf auch der Online-Markt für Lebensmittel nicht vernachlässigt werden. Auch hier ist in der jüngsten Vergangenheit vieles in Bewegung geraten. Es gibt also viel zu tun. Wunderbare Zukunft!

Michael Gerling, Geschäftsführer des EHI Retail Institute

https://www.ehi.org/de/

 

 

30Sep/21

Kooperation überzeugt weiteren Hersteller

Backwaren-Hersteller setzt auf Expertise und Technologie der Bayard Consulting Group – Einfaches Bilddaten-Handling dank Integration der BrandMediaCloud von BrandLogistics.NET

Die Brandt Backwaren Vertriebs GmbH hat sich entschieden, ihren Product Content dem Handel zukünftig über b-synced bereitzustellen. Der Wechsel soll sehr zeitnah umgesetzt werden. b-synced ist der GDSN-Stammdaten-Pool der Bayard Consulting Group. Das Global Data Synchronisation Network (GDSN) ermöglicht es Hersteller-Unternehmen, ihre Produktstammdaten an einer Stelle für alle ihre Handelspartner zu pflegen und an diese zu veröffentlichen.

Neben den attraktiven Lizenzmodellen für b-synced spielte die hohe Qualität der Beratung des auf das Product Content Management spezialisierten Team vom Bayard Consulting eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung von Brandt für den Wechsel. Die Möglichkeit, in Excel gepflegte Stammdaten einfach in b-synced zu laden, hat Brandt überzeugt.

„Die Möglichkeit die Stammdaten über ein Excel-Sheet zu pflegen und direkt hochzuladen, verkürzt und optimiert unsere internen Prozesse. Das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie der persönliche Kontakt haben uns dann final überzeugt.“ Sabrina Hoffmann, Koordinatorin Vertriebsinnendienst, Brandt Backwaren Vertriebs GmbH.

Einen Vorteil stellt für Brandt auch die Partnerschaft der BrandLogistics.NET mit der Bayard Consulting Group dar. Der Backwaren-Hersteller nutzt bereits die BrandMediaCloud der BrandLogistics.NET, um deutsche Handelsgruppen mit den Abbildungen seiner Produkte sowie derer Etiketten zu versorgen. Nach dem Umzug auf b-synced werden die GDSN Bildlink Informationen der BrandMediaCloud augenblicklich wieder für seine Handelspartner abrufbar sein.

Die Verantwortlichen bei Brandt hatten sich zuvor beim Fruchtsafthersteller Amecke über dessen Erfahrungen mit dem Umzug zu b-synced informiert. Amecke war Anfang dieses Jahres zu b-synced gewechselt – und damit ausgesprochen zufrieden.

Brandt

Das Gesamtunternehmen Brandt mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Hagen produziert heute Zwieback, Schokolade, Snacks und Knäcke an den vier deutschen Standorten Ohrdruf, Landshut, Rhede und Burg. Zur Brandt Gruppe zählen neben den spartenorientierten Vertriebsgesellschaften für Schokolade und Backwaren die traditionsreiche Burger Knäcke GmbH + Co. KG in Burg (Sachsen-Anhalt), Schoko-Dragee in Rhede und die Carl Brandt Inc. in den USA (Fairfield, Nähe New York). Brandt beschäftigt in Deutschland insgesamt 880 Mitarbeiter, darunter 37 Auszubildende.

www.brandt-gruppe.de

Bayard Consulting Group

Die Berater der Bayard Consulting Group sind die unabhängigen Experten für Product Information Management (PIM), Master Data Management (MDM) und das Global Data Synchronisation Network (GDSN) in Handel, Industrie und Gesundheitswesen. Strategie, Organisation, Prozesse, IT, digitale Transformation – die Experten von Bayard Consulting verbessern die Geschäftsergebnisse ihrer Kunden nachhaltig und spürbar. Mit ihrer Expertise beraten die Spezialisten Entscheider in allen Unternehmensfunktionen und Geschäftsprozessen entlang der Wertschöpfungskette. Die Kombination aus anerkannter Beratung, Umsetzung und Entwicklung sichert ihren Kunden optimale Ergebnisse.

Bayard Consulting

18Aug/21

Eintauchen in
eine neue Welt
des Targetings

Wie Sie mit standortoptimierter Werbung noch direkter ins Herz Ihrer Zielgruppe treffen

Mit Laden TV aktivieren Sie Ihre Marke(n) genau dann, wenn der Kunde den POS betritt und nach Anregungen sucht. Und hierbei gilt: Mit der Gießkanne erreicht man nur noch teilweise die erwünschte Wirkung. Je besser Ihnen die am Standort einkaufende Zielgruppe bekannt ist, desto genauer können Sie auch die am POS ausgestrahlte Werbung auf den Standort bzw. die Kundschaft zuschneiden.

Klingt interessant? Und kompliziert zu gleich? Stimmt beides – aber in diesen Zeiten sind Aktivierungspotentiale – egal wo – nicht mehr so leicht zu realisieren. Mit dem Prinzip Einfachheit zu punkten war gestern. Heute kommt es mehr denn je darauf an, mit Hilfe von intelligenten Systemen die Komplexität zu bewältigen und zu steuern. Alles was Sie dafür benötigen, um noch mehr aus Ihrer Kommunikation zu machen, soll kurz anhand eines Beispiels erläutert werden. Die zentralen Komponenten sind:

  1. Laden TV – und die Möglichkeit Standorte individuell mit Content zu adressieren
  2. Ein Zielgruppenmodell, welches Kaufverhalten differenziert erklären kann
  3. Eine intelligente Plattform, über die sich Einzugsgebiete und Zielgruppen identifizieren und filtern lassen

Die Laden TV-Infrastruktur stellt BrandLogistics.NET. Das Zielgruppenmodell kommt von der Gruppe Nymphenburg. Mit Limbic® und den Limbic® Types steht ein mögliches Modell zur Verfügung, welches als Grundlage – z.B. auch zur Personae-Entwicklung – dienen kann. Hierzu werden sieben unterschiedliche Kundentypen (Limbic® Types) aus den Motiv- und Emotions­feldern auf der Limbic® Map, die sich aus den Big Three (Dominanz, Stimulanz und Balance) aufspannt, abgeleitet. Diese sieben Emotionsfelder sind:

  1. Tradition und Sicherheit (Balance + Disziplin/Kontrolle)
  2. Harmonie und Fürsorge (Schwerpunkt Balance + Bindung/Fürsorge)
  3. Offenheit und Genuss (Balance + Stimulanz)
  4. Spaß und Kreativität (Schwerpunkt Stimulanz)
  5. Abenteuer und Risiko (Stimulanz + Dominanz)
  6. Erfolg und Status (Schwerpunkt Dominanz)
  7. Disziplin und Kontrolle (Balance + Dominanz)

Die meisten Menschen haben eine Schwerpunktaktivierung in ihren Emotionssystemen und lassen sich auf diese Weise praxisnah entsprechend der obigen Übersicht in einen Typ einordnen. Vor allem diese individuellen Emotionsschwerpunkte beeinflussen das Verhalten – sowohl das Kauf-, Konsum- als auch Mediennutzungsverhalten – Ihrer Kunden weitgehend unbewusst.

Die Limbic® Types stellen eine Vereinfachung der komplexen, emotionalen Persönlichkeits­strukturen von Menschen dar. Mit ihnen lassen sich wertvolle Erkenntnisse über alle Bereiche des Konsum- und Mediennutzungsverhaltens gewinnen. Sie können als Grundlage für die individuelle Zielgruppenentwicklung dienen (Personae).

Anhand der oben genannten Einteilung der Emotionsfelder sind sieben verschiedene Persönlichkeitstypen identifizierbar. Die Typenbezeichnung orientiert sich am Haupt­emotionsfeld, welches den jeweiligen Typus bestimmt. Die sieben Limbic® Types sind:

  1. Traditionalist(in)
  2. Harmoniser(in)
  3. Offene(r)
  4. Hedonist(in)
  5. Abenteurer(in)
  6. Performer(in)
  7. Disziplinierte(r)

 

 

 

Welche Relevanz das für Ihre am POS ausgestrahlte Werbung habe kann, soll kurz an einem aktuellen Beispiel erläutert werden: Nachhaltigkeit und grüner Konsum.

Die sieben Limbic® Types sind naturgemäß verschieden ansprechbar für die Themen Nach­haltigkeit und grüner Konsum. Dies zu erkennen und die Kommunikations­strategien entsprechend aufzustellen, ist eine der elementaren Chancen des Handels – aber auch für die Industrie:

  • Dem Harmoniser liegen die Natur und das Thema Nachhaltigkeit am Herzen, zeigt sich noch eine Lücke zwischen positiver Absicht und tatsächlichem Verhalten. Hauptbarrieren sind die höheren Preise, aber auch die Schwierigkeit, grüne Produkte zu finden, ebenso Bequemlichkeit bzw. Routine.
  • Bei den Traditionalisten ist noch reichlich Überzeugungsarbeit gefragt, liegt deren generelle grüne Bereitschaft schon niedriger als die der anderen Konsumententypen. Traditionalisten sind nicht bereit, höhere Preise zu bezahlen, aber ebenso die Bequemlichkeit bzw. Routine und die Schwierigkeit, grüne Produkte zu finden, halten ihn ab – seine Kaufabsicht für grüne Produkte ist die niedrigste unter den sieben Limbic® Types.
  • Auch der Disziplinierte ist nicht der Wunschkunde für das Segment des grünen Konsums – weist er doch den zweitniedrigsten Wert beim Kauf grüner Produkte auf. Immerhin ist dieser jedoch eher bereit einen höheren Preis für grüne Produkte zu bezahlen und er sieht seine Verantwortung, die sein Hauptmotiv für grünen Konsum ist.
  • Zwischenfazit: Industrie und Handel sollen sich daher lieber am Kundentyp des Harmonisers orientieren, der auch mit einem höheren Anteil in der Bevölkerung vertreten ist – und an dem des Performers.
  • Der Performer zeigt er den höchsten Anteil an grünem Kaufverhalten und gehört daher zur Kernzielgruppe für grünen Konsum. Der Performer sieht die Verantwortung für nachhaltige Themen bei sich, aber v.a. auch bei der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
  • Gut dabei ist auch die Gruppe der Abenteurer, die relativ häufig grü­ne Produkte kaufen. Und das, obwohl ihr Mindset, ihre Verantwortung gegenüber grünen Themen, eher im niedrigen Bereich angesiedelt ist.
  • Die Offenen bele­gen nach den Performern Platz 2 beim Kauf nachhaltiger Produkte. Und, sie sind auch bereit, für diese einen höheren Preis zu bezahlen. Abhalten kann sie nur mangelnde Verfügbarkeit der Produkte. Ihr primäres Kaufmotiv ist der Ehrgeiz, etwas zu verändern, zu bewegen.
  • Auch bei den Hedonisten ist das Motiv, etwas zu bewegen, zu verändern, der Hauptgrund für grünen Konsum. Ebenso sind sie bereit, dafür höhere Preise zu bezahlen. Sie gehören noch zur erweiterten Kernzielgruppe im Segment des grünen Konsums.
  • Fazit: Offen für grünen Konsum und damit Early Adapter sind: Performer, Offene und Abenteurer – gemeinsam machen sie gut 30 Prozent der Bevölkerung aus.
    Fast jeder Dritte ist also für den Markt sehr gut ansprechbar.

Das Thema Nachhaltigkeit und grüner Konsum wird derzeit breit medial gestreut. Wie wäre es dabei bestmöglich auf die Zielgruppen am Standort einzugehen, im dem man die Erfolgs-treiber – Informieren, Vertrauen schaffen, Verfügbarkeit erhöhen – richtig akzentuiert einbringt?

Da kommt TargomoLOOP ins Spiel (https://www.targomo.com/products/targomo-loop).

Abbildung: Bestimmung Einzugsgebiet mit TargomoLOOP

Jeder Einzelhandelsstandort hat ein eigenes Profil, bestimmt durch Faktoren wie Demografie der Umgebung, umliegende Points of Interest / Wettbewerber, Infrastruktur, Verkehr, Passanten­­frequenzen etc. Eine intelligente Betrachtung der Standortdaten und der Umgebung durch Erreichbarkeitsanalysen (wie es in TargomoLOOP geschieht) liefern Erkenntnisse, welche Zielgruppen ein Ort anzieht bzw. auch abstößt. Wenn man zudem die Limbic® Types einfließen lässt, liefert das tiefe Erkenntnisse darüber, über welche Wert­vorstellungen die Menschen in der Gegend verfügen und welche Motive die Kauf­entscheidungen am jeweiligen Standort beeinflussen.

Abbildung: Einblicke TargomoLOOP gematcht mit Limbic® Types

Zielgruppenpotenziale werden im mikro-geografischen Raum sichtbar gemacht. So können standortspezifische Insights z.B. für das Ausspielen von POS-Werbung gewonnen werden.
Es eröffnet sich so eine neue Welt des Targetings: die Menschen am POS noch zielgerichteter anzusprechen, um die Markenbotschaften, die Angebote und das Sortiment bestmöglich auf die Zielgruppen abzustimmen. Hierbei kann jeder Standort einzeln betrachtet, für die Individualisierung der Ansprache aber auch zu Clustern „die ähnlich ticken“ zusammengefasst werden.

Zur Person
Cirk Sören Ott ist Vorstand und Partner bei der Gruppe Nymphenburg Consult AG, München, ein Marktforschungs- und Beratungsunternehmen, das Insight-basiert berät und seine Kunden – vorwiegend aus dem Handel und der Konsumgüterindustrie – bei der Umsetzung bis zur erfolgreichen Implementierung begleitet. Er hat über 25 Jahre Marktforschungs- und Beratungserfahrung und ist Experte auf den Gebieten der Marketing-, Konsumgüter- und Handelsforschung sowie Category und Touchpoint Management Beratung. Seine aktuellen beruflichen Schwerpunkte legt er auf das dynamische Multi-Channel-Kauf-/ Kundenverhalten, das Touchpoint-Management, den Einsatz von Neuromarketing am POS und neueste Entwicklungen im Category-Management sowie Promotion-Optimierung.

Gruppe Nymphenburg – die Kundenversteher

Die Gruppe Nymphenburg Consult AG, München, ist seit 50 Jahren das führende Spezial-Beratungsunternehmen für Händler, Markenhersteller und Dienstleister rund um den POS. Für Ihren Markterfolg bieten Ihnen die Experten aus Wissenschaft und Praxis ein umfassendes Verständnis über den Endkunden und von Ihrem Geschäft bzw. Ihre Branche. Die Gruppe Nymphenburg berät insight-basiert, begleitet bei der Umsetzung – bis zur erfolgreichen Implementierung.

 

 

18Aug/21

POSbranding
Handbuch III-2021
jetzt online

Ab sofort steht unser neues POSbranding Handbuch online als Blätterkatalog für Sie bereit.

In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie u.a. folgende interessante Beiträge:

  • Sind gedruckte Anzeigenblätter noch zeitgemäss? – von Gernot Lingelbach
  • Wie erziele ich im Internet für die eigenen Produkte die beste Werbewirkung? – von Thomas Ziegler und Dr. Christian Brenner
  • Corona-Turbo im Handel – Worauf es nun ankommt – von Dr. Eva Stüber

Druckexemplar

Auch dieses Handbuch stellen wir vor allem als ePaper und als PDF zum Download zur Verfügung, da wir aktiv zum Umweltschutz beitragen möchten.

Unseren Kunden bieten wir auf Wunsch weiterhin gerne auch ein gedrucktes Handbuch an.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

Zum POSbranding Handbuch

16Jul/21

Neues Targeting – ins Herz Ihrer Zielgruppe mit standortoptimierter Werbung

Mit Laden TV (LEH DooH Kanal) aktivieren Sie Ihre Marke(n) genau dann, wenn der Kunde den POS betritt und nach Anregungen sucht. Und hierbei gilt: Je besser Ihnen die am Standort einkaufende Zielgruppe bekannt ist, desto genauer können Sie auch die am POS ausgestrahlte Werbung auf den Standort bzw. die Kundschaft zuschneiden. 23 Prozent der Befragten Kunden kauften auf Grund der Bildschirmwerbung am POS des LEH.

Buchen Sie Sendezeiten für Herbst/Winter 2021/2022 rechtzeitig. In einer Woche erreichen Sie mehr als 45 Millionen Kunden in allen Märkten. Dabei identifizieren wir mit Ihnen zusammen die ideale Geomarketing Kampagne.

Die Themen unserer aktuellen POSbranding Handbuch Ausgabe III/2021 sind:

  • Vorwort: Eintauchen in eine neue Welt des Targetings, Sören Ott, Nymphenburg Consult AG, Vorstand und Partner
  • Topaktuelle Werbedaten im Handel – Mehr Umsatz für Ihre Marken, EDEKA, REWE und MARKANT nutzen BrandLogistics.NET Content, der mittels GS1 Bildlinks über Ihren GDSN Stammdatenpools automatisch und geprüft übertragen wird
  • Sind gedruckte Anzeigenblätter noch zeitgemäß? Antworten darauf gibt der neue POS-Marketing-Report 2021, Gernot Lingelbach, Geschäftsführer, UGW Agenturgruppe
  • Wie erziele ich im Internet für die eigenen Produkte die beste Werbewirkung? Die Bedeutung von Performance-Marketing-Kanälen im Internet, Thomas Ziegler und Dr. Christoph Brenner, Geschäftsführer adSoul GmbH
  • Corona-Turbo im Handel – worauf es nun ankommt, Dr. Eva Stüber, Leiterin Research & Consulting, IFH Köln
  • Kompetenzzentrum Supermarkt, Die Foodakademie rüstet digital auf, Thorsten Fuchs, Geschäftsführer, Foodakademie Neuwied

Unsere erfolgreichen Teilnehmer der GRILLPRÜFUNG 2021 BESTANDEN© stellen wir in unserem POSbranding Handbuch (PDF Seite 39) redaktionell und mit Ihren Anzeigen vor. Wir wünschen Ihnen mit dem neuen POSbranding Handbuch eine inspirierende Lektüre und ein hervorragendes drittes Quartal 2021.

09Jul/21

Grillchampions 2021 gekürt

Rechtzeitig zum Start der Grillsaison standen auch in diesem Jahr wieder die Top-Produkte der Initiative GRILLPRÜFUNG© 2021 fest. Die Auswahl der Top-Produkte traf wie gewohnt eine unabhängige Fachjury – Manfred Degen (EDEKA), Peter Dornseifer (REWE), Stefan Giese (EDEKA), Axel Heidebrecht (Getränkeland), Michael Rees (EDEKA), Rainer Rentschler (EDEKA), Max Sütterlin (HIT), Markus Voigt (SPARexpress).

Auf Platz 1 (Gold-Medaille) landete MEGGLE GmbH & Co. KG mit dem Neuprodukt „Kräuterbutter Duo Mediterran“, der idealen Ergänzung zu gegrilltem Fisch und Fleisch.

Platz 2 (Silber-Medaille) geht an die Just Spices GmbH und ihr „BBQ Gewürz“, das gewisse Etwas für verschiedene Grillgerichte.

Die auf Platz 3 (Bronze-Medaille) gekürten „Gourmet Focaccia Käse & Zwiebel“ von Mestemacher GmbH bringen das italienische Flair an den Grill.

Grillrezepte für alle Produkte, die die GRILLPRÜFUNG© 2021 bestanden haben, finden Sie hier.

29Apr/21

GFK-Studie: Der
Grillmarkt in 2020

Im Jahr 2020 haben sich gut 5,6 Millionen Haushalte in Deutschland einen neuen Grill gekauft, davon mehr als 3,7 Millionen Haushalte einen konventionellen Grill und fast 2,3 Millionen Haushalte einen Elektrogrill.

Bei den Haushaltsausgaben ergibt das ein deutliches zweistelliges Wachstum der Grillgeräte im Vergleich zum Jahr 2019; dieses Wachstum wird vor allem durch die konventionellen Grillgeräte mit über 16% Wachstum bei den Haushaltsausgaben getragen. Auch das Grillzubehör konnte im „Windschatten“ des positiven Grillmarktes fast zweistellig bei den Haushaltsausgaben zulegen. Deutlich mehr als 1/3 der Grillgeräte (ohne Elektrogrills) werden online gekauft, dabei wächst der Anteil der Online gekauften Grills sehr dynamisch.

Im Durchschnitt gibt jeder Haushalt, der sich einen Grill (ohne Elektrogrill) gekauft hat, im Mittel 110,27 Euro für den Grill aus; dies ist etwas weniger als im Jahr 2019. Die Zahlungsbereitschaft für einen neuen Grill ist im Internet mit über 165 Euro für einen neuen Grill (ohne Elektrogrill) deutlich höher als beim stationären Kauf. Dabei legt die Ausgabenfreude für den neuen Grill online noch zu, während die Ausgaben pro Kauf stationär zurückgehen.

Das Thema Grillen ist insbesondere relevant für die jüngeren und mittleren Haushalte: Die bis 59-Jährigen stehen für fast 80% der Ausgaben für Grillgeräte (ohne Elektrogrills). Die über 70-jährigen geben für das Thema Grill deutlich unterproportional aus, das Thema verliert an Relevanz.

Das Thema Grillen entwickelt sich im Corona Jahr 2020 sehr dynamisch. Viele Warengruppen, die es dem Shopper ermöglichen es sich zu Hause drinnen oder draussen schön und gemütlich zu machen, also den Homing-Trend unterstützen, sind unter Corona sehr gefragt. Das Thema Grillen passt damit natürlich sehr gut zu diesem Trendthema.

Im Jahr 2021 setzt sich der Aufwärtstrend für die Grillwarengruppen bisher nicht fort. Dies ist aber wenig erstaunlich, da der Nonfood Markt sich insgesamt während des Lockdowns sehr negativ entwickelt hat und erst die letzten 2-3 Wochen eine deutliche Erholung zeigt; davon werden voraussichtlich auch die Grillgeräte profitieren. Es bleibt also spannend für das Jahr 2021.

Die GFK-Studie zur Entwicklung des Grillmarktes ist ein Beitrag von Martin Langhauser, Director, GfK Consumer Panels & Services

23Apr/21

POSbranding
Handbuch II-2021
jetzt online

Ab sofort steht unser neues POSbranding Handbuch online als Blätterkatalog für Sie bereit.

In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie u.a. folgende interessante Beiträge:

  • Quo Vadis, digitaler Handel – Vorwort von Frank Rehme, Geschäftsführer GMV Team GmbH
  • Smart Stores 24/7 – Status Quo und Ausblick – ein Beitrag von Prof. Dr. Stephan Rüschen, Duale Hochschule Baden-Württemberg Heilbronn
  • Der Grillmarkt – GfK Studie 2020 – ein Beitrag von Martin Langhauser, Director, GfK Consumer Panels & Services
  • Emotionale Packungs-Volltreffer oder -Nieten – ein Beitrag von Dr. Ralf Mayer de Groot, CEO Mayer de Groot Marketing-Research and Consult
  • Stärken und Schwächen der Werbekanäle – eine Studie von Joachim Netz, MediaAnalyzer Advertising Research GmbH

Druckexemplar

Auch dieses Handbuch stellen wir vor allem als ePaper und als PDF zum Download zur Verfügung, da wir aktiv zum Umweltschutz beitragen möchten.

Unseren Kunden bieten wir auf Wunsch weiterhin gerne auch ein gedrucktes Handbuch an.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

Zum POSbranding Handbuch

25Mrz/21

Neue Erkenntnisse für die Vermarktung im LEH in
Corona-Zeiten

Der POS-Marketing-Report 2021 liefert Antworten auf aktuelle Fragen

„Marken scheinen sich für die Shopper am PoS immer weniger von Handelsmarken abzuheben“
Gernot Lingelbach, Geschäftsführer der Agentur UGW in Wiesbaden

Die Zeitspanne von Anfang 2020 bis heute umfasst ein ganz besonderes Jahr. Die Corona-Pandemie hat das private und öffentliche Leben verändert und auch vor den Schiebe- und Drehtüren der Geschäfte des LEH und der Drogeriemärkte nicht halt gemacht. Begrenzte Kundenanzahl auf der Fläche, „AHA“-Regeln und zum Teil erheblich veränderte Nachfrageschwerpunkte waren nur einige der Herausforderungen, die insbesondere Händlern, aber auch der Markenartikelindustrie gestellt wurden.

Die Ergebnisse des neuen POS-Marketing-Report 2021 erhoben die Rundschau für den Lebensmittelhandel und UGW erstmals mit Hilfe der Crowd-Sourcing-App („Streetspotr“) des dritten Kooperationspartners POSpulse. Trotz der veränderten Befragungsmethode gab die beratende Hochschule Rhein-Main „grünes Licht“ für die Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit deren der Vorgängerstudien. Aber auch inhaltlich steht der aktuelle Report unter ganz besonderen Vorzeichen. Neben Fragestellungen zum Kundenverhalten entlang der Shopper-Journey wurden in zahlreichen Themengebieten auch Corona bedingte Veränderungen gezielt ermittelt. Damit schreiben die Autoren nicht nur die Zeitreihe der Vergleichsergebnisse etablierter Fragenkomplexe fort, er wirft auch ein Schlaglicht auf die wichtigsten Veränderungen von Einkaufsgewohnheiten durch die Corona-Pandemie.

Die Resultate basieren auf über 700 Einzelinterviews mit LEH-Kunden, die für Einkäufe mit- oder hauptzuständig sind. Die Erhebung wurde national analog der statistischen Kundenverteilung im LEH lt. Nielsen durchgeführt. Die Trendstudie liefert dabei u. a. folgende spannende Ergebnisse zu Einkaufsplanung und -verhalten:

Einkaufsplanung und -verhalten verändern sich

Coupons – dies eine der zentralen Erkenntnisse der Studie – werden als Planungshilfe für den Einkauf, aber auch als Vermarktungsinstrument zunehmend relevanter für die Shopper. Fast jeder Zweite nutzt Coupons als Orientierungshilfe bei seiner Einkaufsplanung und nimmt sie zum Einkaufen mit. Dieser Anteil bedeutet einen starken Zuwachs (plus 18 Prozentpunkte) im Vergleich zur Vorgängerstudie vor drei Jahren (POS-Marketing-Report 2018).

Die wachsende Tendenz zur Digitalisierung vieler Lebensbereiche zeigt sich auch beim Vorbereiten der Einkäufe; mehr als ein Viertel der Kunden nutzt mobile Apps vom Handel als Planungshilfe. Auf Applikationen von anderen Spezialdienstleistern wie kaufda, discounto etc. greift knapp jeder fünfte Kunde für seine Einkaufsplanung zurück. Das herkömmliche wöchentliche Angebotsblatt wird zur Einkaufsplanung zwar immer noch von über 40 Prozent der Shopper genutzt, aber deutlich weniger häufig mit in den Markt genommen als bisher. Beachtlich: gut jeder zehnte Kunde hat als Kaufinspiration ein Kochrezept dabei.

In Corona-Zeiten wird seltener eingekauft, der Kassenbon pro Einkauf weist dafür höhere Summen aus – die Shopper kaufen größere Volumina ein. Dies ist nicht nur ein Ergebnis des aktuellen „Nielsen Homescan Consumer Panel“, auch der POS-Marketing-Report zeigt: Jeder zweite Kunde legt mehr in seinen Einkaufswagen oder -korb als ursprünglich beabsichtigt – damit der höchste Anteil im Verlauf der vergangenen sieben Jahre.

Die Einkaufshäufigkeit von derzeit durchschnittlich 3,72 Shopping-Trips im LEH pro Woche liegt signifikant unter den Werten der Vorjahre. Hingegen hat die durchschnittliche Einkaufsdauer in den Outlets des LEH zugenommen; der Anteil von Kurzeinkäufen bis 15 Minuten nimmt im Vergleich zum 2018‘er Report signifikant ab.

Die Corona-Krise macht sich beim Einkaufsverhalten deutlich bemerkbar. Sowohl an den mittelbar abzulesenden Kennziffern wie – den oben geschilderten – Einkaufshäufigkeiten als auch an der Menge und dem Wert der gekauften Waren pro Einkauf lassen sich Veränderungen ablesen. Zwar bleibt der Umfang des Einkaufskorbs bei 80 Prozent der Kunden stabil, doch jeder zehnte Shopper kauft mehr. Und über ein Fünftel hat gar ein höheres Budget für Lebensmittel als vor den Beschränkungen im Rahmen der Corona-Krise.

Corona-Beschränkungen polarisieren beim Shopper

Nach den konkreten Auswirkungen auf die Einkaufsstimmung gefragt, finden 81 Prozent der Shopper die Corona bedingten Hygiene- und Abstandsregeln im Supermarkt richtig, da sie ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Dies entspricht fast genau dem Zustimmungswert für den Mund-Nase-Schutz beim Einkaufen, den der MDR bei einer aktuellen Befragung von 20.241 Bürgern in Mitteldeutschland erhob (83 Prozent). Allerdings fehlt einem knappen Viertel der LEH-Kunden die unbeschwerte Einkaufsfreude, gar als eine „unangenehme Pflicht“ empfindet den Einkauf im Supermarkt ein knappes Fünftel der Shopper. Folgerichtig zeigen fast 15 Prozent der Kunden weniger Interesse an Aktionen auf den Verkaufsflächen als noch vor der Pandemie.

Einkaufsstättenwahl

Für die Wahl der Einkaufsstätte gewinnen in diesem Jahr „Wohlfühl-Faktoren“ vor Convenience und Effizienz. Vor allem mit Frische, Sauberkeit und einer hohen Produktqualität können Marktbetreiber bei den Kunden punkten. Kurze Wartezeiten an der Kasse und Kundenservice-Leistungen werden hingegen unwichtiger für die Entscheidung des präferierten Einkaufsorts. Keine Überraschung: Die Umsetzung von Abstands- und Hygieneregeln in Corona-Zeiten landen unter den abgefragten 29 Kriterien auf Platz vier! In diesem Zusammenhang lässt sich auch erklären, dass es unwichtiger wird, ob die Einkaufsstätte auf dem Weg zum Job liegt, befindet sich die Arbeitsstätte doch bei vielen Shoppern im „Homeoffice“. Logisch erscheint deshalb auch, dass den Supermarktkunden wichtiger wird, keine große Entfernungen bis zum nächsten Markt zurücklegen zu müssen (plus 8 Prozentpunkte).

Für Markenartikelindustrie und Handel steigen durch das veränderte Kundenverhalten am POS die Anforderungen an die Vermarktung auf den Verkaufsflächen im LEH. Weniger Marktbesuche, höhere Ausgabebereitschaft und geringeres Interesse an POS-Aktionen erfordern noch effektivere Konzepte, um wirksame Abverkaufsimpulse auszulösen. Mit welchen Verkaufsförderungs-Instrumenten dies gelingen kann, lässt sich aus den weiteren Ergebnissen des Reports zu Fragen nach Vermarktungs-Instrumenten, der Aktivierungsstärke von POS-Medien und digitalen Vermarktungshilfen am POS ablesen.

 

 

Über den POS-Marketing-Report

Die Trendstudie wird im jährlichen Wechsel als Handels- und Kundenbefragung seit 2006 durchgeführt. Dafür werden jeweils Befragungen mit einer repräsentativen Stichprobe von Handelsentscheidern bzw. Shoppern im LEH durchgeführt. Die Ergebnisse leisten einen Beitrag für die praktischen Herausforderungen bei der Vermarktung im stationären oder digitalen POS. Initiator der Erhebung ist die Wiesbadener Agenturgruppe „UGW – die Vermarktungs-Experten“.

Der POS-Marketing-Report umfasst 196 Seiten und ist ab Januar 2021 bestellbar unter:

www.rundschau.de/besser-verkaufen/pos-marketing-report

Preise:            Printversion: 295,- €
Print- und Digitalversion: 395,- €

Über den Autor

Gernot Lingelbach ist Geschäftsführer bei der UGW Agenturgruppe und beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Trends und Entwicklungen im Einzelhandel. Im Rahmen seiner Tätigkeit berät und betreut er mit seinem Team Kunden aus der Markenartikel- und Gebrauchsgüterindustrie sowie dem Dienstleistungssektor von Konzept bis Umsetzung, von Kreation bis Produktion. Zudem beschäftigt er sich mit der Entwicklung von Vermarktungs-Tools und der Initiierung und Durchführung von Branchen-, POS- und Shopper-Studien.

Der Marketing- und Vertriebsdienstleister UGW gehört mit knapp 300 Mitarbeitern zu den größten inhabergeführten Agenturen in Deutschland und deckt mit seinen vier operativen Gesellschaften das komplette Spektrum relevanter Sales-Marketing und -Vertriebsdienstleistungen für Markenartikelindustrie und Handel ab.

05Mrz/21

Beste Fischtheke: REWE Budnik angelt sich ersten Platz mit Theken TV

Exklusive Gourmet-Produkte, ausgefallene Ideen beim Kundenmarketing, breit gefächertes Lieferantennetz – Rewe-Kaufmann Budnik setzt auf das Besondere.

Ulrich Budnik in Dortmund ist bekannt als experimentierfreudiger Kaufmann mit dem Drang zum Anderssein. Er und sein Team wollen sich abheben. Das spiegelt sich in der Fischtheke des knapp 1.900 Quadratmeter großen Marktes wider. Die Theke liegt im Eingangsbereich des 2017 komplett umgebauten Marktes in Verbindung mit der heißen Theke und erstreckt sich über 4,50 Meter, und direkt angeflanscht ist eine 2-Meter-Aktionstheke für Räucherwaren, Fischbrötchen und zur Herausstellung von Neuheiten.

Was macht die Fischtheke so beliebt? „Sicherlich unsere große Auswahl“, ist sich Abteilungsleiter Kevin Müller sicher. „Unsere Kunden finden hier zum Beispiel den Orange King-Lachs, das sind Königslachse von der Südinsel Neuseelands und die edelsten Lachse weltweit. Oder die Tristan-Langusten von der Insel Tristan da cunha im Südatlantik, wie wegen Ihrer nachhaltigen Fischerei MSC-zertifiziert sind. Wer Wert auf Regionalität legt, greift zu den Forellen aus den Naturteichen des Nuhnetals. Damit unsere Kunden diese Hintergründe schnell erfassen, steuert uns BrandLogistics.NET individuelle Fischempfehlungen ein, die die Fischeangebote der Zentral appetitlich und rohertragssteigernd ergänzen.“

Das engagierte Thekenteam um den Kaufmannssohn Alexander Budnik hat stete Zubereitungstipps oder Weinempfehlungen für die Kundschaft parat – mündlich und über Theken TV. Denn eine qualifizierte Beratung gehört für Andrea Nießen (Verkäuferin), Daniel Wolf (Verkäufer), Kevin Müller (Abteilungsleiter und Koch) sowie Fabian Graubner (stellvertretender Abteilungsleiter) einfach dazu.

Besonderheiten

  • Theken TV mit individuellen, hochwertigen Fischexpertisen
  • breites Sortiment, gespickt mit Premium- und Exklusivprodukten
  • Reaktion auf Corona mit Ausbau des To-go-Angebots

Quelle: ECHO / 02.2021